CH Cup-Final 2018

CH Cup-Final am 3. März 2018 in Altdorf

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Im Cupfinal waren die Gegner zu stark

Der VC Schöftland landet beim Schweizer Cupfinal in Altdorf auf dem letzten Platz – der Titel geht an den Gastgeber

Nachdem es Baumann/Schenk vor drei Wochen im Halbfinale gelungen war, dem heutigen Cupsieger ein 3:3 Unentschieden abzuringen, reiste man erwartungsvoll nach Altdorf. Dies umso mehr, als die positiven Erinnerungen an diese Halle mit dem Gewinn des NLB-Schweizermeistertitels 2017 noch sehr präsent waren. Mit einer klaren 2:6 Niederlage gegen den momentanen NLA-Leader Pfungen starteten die Schöftler allerdings denkbar schlecht in die Gruppenspiele und verloren im Anschluss auch gegen Altdorf 2 mit 1:3 und gegen Kantonsrivale Möhlin gar mit 1:6. Als Gruppenvierter mussten Baumann/Schenk im Platzierungsspiel um den 7. und 8. Schlussrang gegen Frauenfeld antreten und unterlagen mit 3:6. Damit blieb den Schöftlern lediglich der enttäuschende achte und somit letzte Platz dieser Cupfinalrunde. Die Silbermedaille holte sich Pfungen (Severin Waibel/Benjamin Waibel), die Bronzemedaille ging an Altdorf 2 (Claudio Zotter/Simon Marty).

Gegen starke Teams Lehrgeld bezahlt
Dass man schon in den Gruppenspielen keine Punkte buchen konnte, schreibt Michael Baumann vor allem der Tatsache zu, dass die Gegner einfach zu stark waren: „Weil wir stets unter Druck standen, konnten wir fast keine genauen Pässe spielen. Unsere eigenen Fehler wurden gnadenlos betraft und ausgenutzt. Zudem vernachlässigten wir die konsequente Defensive. Im Platzierungsspiel wollten wir mit dem Kopf durch die Wand, um an diesem Tag wenigstens noch ein Spiel zu gewinnen. Dadurch trugen wir zu wenig Sorge zum Ball!“ Damit man wieder Spiele für sich entscheiden kann, muss man in den künftigen Trainings das Schwergewicht auf Passgenauigkeit legen „Wir müssen uns nach vorne besser anbieten, sonst dauert es viel zu lange, bis wir einen Angriff lancieren können. Zudem sollten wir uns vermehrt darauf konzentrieren, im Training gewisse Automatismen zu verinnerlichen, damit wir sie in den wichtigen Spielen abrufen können“, ist Baumann überzeugt.

(Bericht: Peter Villiger)